Archiv der Kategorie: Kurzgedanken

Schöne Routinen

Ist es nicht schöne Routine, in unregelmäßigen Abständen darüber zu berichten, dass zuletzt wenig los war? Als hättet Ihr, liebe Leser, das nicht ohnehin bemerkt. Nun denn:

augenrollgeräusch

In den vergangenen Wochen war hier etwas weniger los.

Dies hatte vor allem private Gründe, die sich von akuter Unlust, Reisen, einer langwierigen und noch immer nicht ganz klaren Zukunftsplanung bis hin zu der zuletzt etwas improvisiert gestarteten Selbstständigkeit als Journalist/Texter erstrecken. Naturgemäß scheint es bei mir immer das Bloggen zu sein, das als erstes hinten runter fällt, wenn es im Alltag etwas anstrengender/trubeliger/belastender wird. Aber da, liebe Leser, müssen wir gemeinsam durch. Lohnt es sich noch, zum drölften Mal Besserung zu geloben? Sicher. Ich gelobe.

Die Lektüre driftete zuletzt doch etwas einseitig in Richtung Boltertrash ab. Insgesamt launig, düstere Tech-SciFi von wechselhafter Qualität, aber eher nichts für die Seite Zwei. Wenn ich etwas gelernt habe, dann dass die Bloggersphäre (Sagt man das noch? Fühlt sich so Y2k an.) in der Wahl der bevorzugten Inhalte doch recht wählerisch ist und (zumindest gefühlt) gerne eine gewisse Stringenz pro Blog erwartet. Zumindest legen die Leserzahlen nahe, dass Experimente etwas weniger Zuspruch finden. Also, kein Boltertrash für die Seite Zwei, solange hier kein wilder Aufschrei zu hören ist. (#boltertrash)

Zum Glück gibt es noch genügend Lektüre, über die es sich zu berichten lohnt. Kürzlich hatte ich Gelegenheit, den SuB etwas aufzustocken (Schickt Hilfe!) und damit auch Futter für die Seite Zwei zu sichten. Gerade liegt Fire and Fury von Michael Wolff auf dem Tisch, was ich in guter Tradition sicher besprechen werde – gut ein halbes Jahr nachdem es alle anderen durchgekaut haben. Bislang rechtfertigt es die erneute Besprechung durch seine erschütternde Aktualität. Wolffs Beschreibungen der Regierung Trump sind eine Groteske, die sich ein literarischer Autor nicht hätte schlimmer ausdenken können. Aktueller Arbeitstitel: „Nein, das hat er nicht gesagt!“

Wo wir gerade bei verstörenden Zukunftsperspektiven sind: Leigh Alexanders Kurzgeschichte The Future We Wanted. Black-Mirror-esk. Google Home und Alexa haben Enkel, die omnipräsent und mittels Microtransaktionen emotional aufrüstbar sind. Die Gleichheit ist sozial durchdekliniert, ohne dass sich unter der sprachlich-korrekten Fassade etwas getan hätte. Leben wir in der Zukunft, die wir wollten?

In Retrospektive werden wir wohl sagen, dass es sich schon länger angefühlt hat, als würde alles immer merkwürdiger werden.

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„Alles begann mit einer Vermessenheit“ – Zur 100. Ausgabe der „allmende“

Man ist sich nicht mehr so ganz sicher, wer nun eigentlich die ausschlaggebende Idee hatte. Sicher ist, dass es wohl im Jahr 1980 war, im Hause Martin Walsers, vermutlich bei Zwetschgenkuchen und nach langen Diskussionen. Entstanden ist seinerzeit die Allmende. Eine alemannische Zeitschrift, deren 100. Ausgabe jetzt erschienen ist.

An jenem Gründungstreffen beteiligt waren damals neben Martin Walser auch Hermann Bausinger, Adolf Muschg, André Weckmann und Manfred Bosch – die damit zu den Herausgebern der Allmende wurden, unterstützt von Matthias Sprenger, der lange Jahre die Redaktion der Zeitschrift übernahm. Von Anfang an hatte die Zeitschrift das hehre Ziel, eine „grenzüberschreitende Kulturzeitschrift mit einer politisch-kritischen Ausrichtung“ zu sein, erklärt der heutige Herausgeber Hansgeorg Schmidt-Bergmann. Mit diesem Anspruch war die Allmende erkennbar ein Kind ihrer Zeit, fiel die Erstausgabe im Jahr 1981 doch in eine Zeit wichtiger politischer und gesellschaftlicher Um- und Aufbrüche, insbesonder im Südwesten der Bundesrepublik.

In Karlsruhe gründeten sich die Grünen, Bürgerproteste am Oberrhein verhinderten den Bau von Atomkraftwerken in Wyhl und Brokdorf und zeitgleich konstituierte sich in Baden-Württemberg die „Initiative Schreibender Frauen“. Es erschienen die politisch aufgeladenen Gedichte abendland von Kurt Matis oder Christoph Meckels Suchbild. Über meinen Vater. Gleichzeitig erlebte auch die Mundartdichtung eine Renaissance; „das Alemannische avancierte zu einer grenzüberschreitenden Sprache gegen die Regierenden“, so Schmidt-Bergmann.

Hermann Bausinger erinnert sich in seinem Beitrag an die Gründungssitzung und die damals schwierige Titelfindung im Hause Walser. Der Selbstbezug auf das Alemannische erwies sich dabei als geschickter Schachzug, konnten über den nicht politisch definierten Raum doch grenzübergreifend Regionen in Deutschland, Frankreich, Liechtenstein, dem Voralberg und der Schweiz angesprochen werden. Sprachlich hielt man sich ebenfalls größere Räume offen, sei doch selbst das Schwäbische ein Teil des Alemannischen – „was die Schwaben allerdings nicht wissen und die Alemannen nicht wissen wollen“.

Trotz dem mit der Übernahme der Zeitschrift durch Hansgeorg Schmidt-Bergmann vor 15 Jahren auf Gesamtdeutschland erweiterterm Blickfeld hat die heutige allmende ihren Heimatbezug nie ganz verloren und stellt noch immer südwestdeutsche Autoren und deren Veröffentlichungen an zentrale Stelle. In dieser regionalen Verhaftung liegt die „Vermessenheit“ begründet, die Manfred Bosch zufolge schon am Anfang der Allmende stand. Der Vermessenheit nämlich, dass sich für ein derart regionales Projekt, eine Literaturzeitschrift für den süddeutschen, alemannischen Raum, genug Interessenten, Leser und – natürlich – Abonnenten finden würden.

Dabei versuchte die Allemende mit Erfolg von Anfang an eine positive Reaktivierung und Umdeutung des Heimatbegriffs, nachdem dieser von den Nationalsozialisten barbarisch diskreditiert und von den eskapistischen Heimatfilmen der BRD-Nachkriegszeit zum Kitsch degradiert wurde. Gerade die Anti-AKW- und Friedensbewegung der 80er-Jahre demonstrierten, wie sich die Menschen grenzübergreifend für den Erhalt ihrer Heimat einsetzten, starre politische Grenzziehungen infrage stellten und übergreifende Probleme gemeinsam diskutierten. Im gleichen Sinne setzte und setzt sich die Allmende ein für eine „kritische Heimatkunde, literarisch und essayistisch, historisch wie gegenwartsbezogen“ (Manfred Bosch)

Illustre Runde – Mehr als 900 Autoren beteiligten sich bislang an 100 Ausgaben.

Das politische Spannungsfeld zwischen RAF-Attentaten, dem Ende der sozialliberalen Koalition und dem Erstarken der Frauenbewegung blieb im Verlauf der 80er-Jahre im Aufmerksamkeitsfeld der Allmende, die sich so zusehends zu einer wichtigen Chronistin der gesellschaftspolitischen Bewegungen und Diskurse im Südwesten des deutschen Sprachraums entwickelte – und es bis heute geblieben ist. Um diese zeitgeschichtliche Relevanz der Öffentlichkeit besser zugänglich zu machen, soll das Gesamtarchiv der Zeitschrift unter allmende-online.de mittelfristig vollständig digital erfasst und veröffentlicht werden.

Die 100. Ausgabe ist also ein triftiger Grund zu feiern. Nicht zuletzt, weil die allmende deutlich beweist, dass es auch in scheinbar durchdigitalisierten und durchglobalisierten Zeiten lohnt, eine (analoge) Literaturzeitschrift herauszugeben. Martin Walser und Adolf Muschg steuern zur Jubiläumsausgabe Auszüge aus ihren gegenwärtigen Romanprojekten Gar alles oder Briefe an eine unbekannte Geliebte und Monsignore bei und läuten damit den auch in der 100. Ausgabe wieder namhaften Reigen der Autorinnen und Autoren ein. Enthalten sind unter anderem Arno Geigers Rede zur Verleihung des Alemannischen Literaturpreises 2017, die Reflektionen zur Heimat als Gefühl von Lena Gorelik sowie Essays von Wilhelm Genazino, Karl-Heinz Ott, Arnold Stadler, Sybille Lewitscharoff und Feridun Zaimoglu.


Gelb, gelb, gelb sind alle meine Bücher – Reclams Universalbibliothek wird 150

Wer kennt sie nicht, die kleinen, gelben Bändchen der Reclam Universalbibliothek? Handlich, schmucklos und bodenständig bieten sie heute vor allem Schülern und Studenten einen kostengünstigen Zugang zur aktuellen Pflichtlektüre aus dem neuen Schuljahr oder zum Goethe-Seminar. Und damit teilen alle eine Gemeinsamkeit mit der heute ältesten Taschenbuchreihe Deutschlands: angefangen hat es mit Goethes Faust.

Die Geschäftsidee, mit der die Verleger Anton Philipp Reclam und sein Sohn Hans Heinrich im Jahr 1867 die Verlagswelt revolutionieren sollten, war so simpel wie Erfolg versprechend: bekannte Texte der Weltliteratur durch einen kleinen Preis einem breiten Publikum zugänglich machen. Möglich wurde dies, weil im Jahr 1865 erneut das Urheberrecht im Deutschen Bund geändert wurde. Demnach erlosch zum 9. November 1967 das Schutzrecht auf Texte aller Autoren, die vor dem 9. November 1837 verstorben waren. Eine Goldgrube für die damalige Verlagslandschaft.

In Leipzig war man dem Wettbewerb jedoch buchstäblich voraus: Im Hause Reclam hatte man die Gelegenheit erkannt und geklotzt statt gekleckert. Ganze 50 Bände hatte man im Verlagshaus Reclam bereits verkaufsfertig vorrätig, als zum Stichtag 1867 die Schutzrechte ausliefen. Dabei zeigte sich Reclam auf der Höhe der Zeit. Gedruckt wurde mit modernsten Drucktechniken, Vertrieb und Marketing wurden professionell mit besonderen Konditionen und aktiver Werbung aufgezogen.

Ein Erfolg: Die mit 5.000 Bänden für damalige Verhältnisse recht hohe Erstauflage der Nummer 1 – Goethes Faust – war innerhalb von Wochen vergriffen.

Hinter dem Konzept stand jedoch nicht nur das marktwirtschaftliche Interesse. Vielmehr war die Idee hinter der Taschenbuchreihe eine egalitär-bildungspolitische Vision: Mit den kleinen, sehr erschwinglichen Büchlein sollten Leser in Gesellschaftsschichten erschlossen werden, denen der Zugang zu Literatur und Büchern bislang vor allem aus finanziellen Gründen verwehrt war. Reclams Universal- sollte stets auch eine Bildungsbibliothek sein und das kulturelle Gedächtnis spiegeln. Multa et Multum – „Vieles für Viele“ ist bis heute das Motto.

Faksimile der Universal-Bibliothek 1, Leipzig 1867, © Reclam

Schon 1908 umfasste der Katalog stolze 5.000 Titel. Bis heute wurden über 20.000 Werke verlegt, 3.500 Bücher und 500 E-Books sind derzeit im Verlagsprogramm. Eine stolze Menge, die man – heute in Stuttgart – natürlich auch um eine Sonderedition erweitert. Besonders angetan bin ich von der Jubiläumsausgabe des ersten Bandes, der als Faksimile der Urfassung von 1867 erhältlich ist. Sicher ein schönes Stück für meine Sammlung an Faust-Ausgaben.

Mein Erstkontakt war übrigens auch – natürlich – die Schule. Ich weiß nicht mehr, welcher Titel es war, aber ich erinnere mich gut daran, als fast Einziger in der Klasse eine Reclam-Ausgabe vor mir liegen gehabt zu haben, während das Gros der Empfehlung gefolgt war, ein Hamburger Leseheft zu kaufen. Vor mir lag also dieses etwas abgegriffene Büchlein aus der recht umfangreichen Sammlung meiner Eltern. Obwohl noch im eher drögen Gilbbraun (das knallige Gelb kam erst 1970) überzeugte mich die schnörkellose Aufmachung sofort. Mein Studium hat dann dazu beigetragen, dass ich heute eine ähnlich umfangreiche Sammlung der kleinen gelben (aber auch orangenen, grünen und roten) Büchlein habe; viele davon voller Anmerkungen, Eselsohren, Kritzeleien, und dadurch ganz eigenem Charme.

Und ihr? Könnt ihr euch an euer erstes Reclam-Büchlein erinnern? Dass ihr eines habt, steht außer Frage. Es gibt wohl niemanden in diesem Land, der im Laufe seines Lebens nicht mindestens ein Büchlein der Universalbibliothek in den Händen hatte. Die meisten sicher sogar freiwillig.


Insellektüre

Wie schon im vergangenen Jahr verabschiedet sich die Seite Zwei für einige Tage in den Jahresurlaub. Dieses Mal soll eine der Nordseeinseln angefahren werden und alle Beteiligten hoffen auf ein wenig Wettergnade.

Schlechtes Wetter ist aber an sich keine Ausrede, lesen kann man schließlich auch bei Sturm und Regen, dank beleuchtetem Tolino sogar bei Stromausfall. Der Vorteil der Digitalisierung lässt sich in diesem Jahr auch gleich erkennen: Der Stapel mitzutragender Bücher ist erheblich kleiner geworden.

Auf dem Plan stehen auf jeden Fall:

  • Tilman Spreckelsen: Der Nordseeschwur: Ein gewisser Rechtsanwalt Theodor Storm mischt sich unter die Gäste des Husumer Sängerfests 1844, in dem sich die vorrevolutionären Stimmen bereits laut Bahn brechen. Dann plötzlich: ein Mord! Da es mittlerweile zu jeder Region einen Regionalkrimi gibt, warum auch nicht von der Nordsee? Der Nordseeschwur kam dem Urlaubsort nahe und scheint durch den historischen Kontext zumindest etwas vom 08/15-Schema abzuweichen.
  • Warren Ellis: Transmetropolitan 10: Der letzte Band der Transmetropolitan-Reihe. SciFi-Punk erster Güte. Ein Meilenstein der Comic-Geschichte, der mit Band 10 zu seinem fulminanten Ende kommt. Journalist Spider Jerusalems Kampf gegen den wahnsinnigen US-Präsidenten geht in die letzte Runde. Mit welch zynischer Präzision Ellis schon zur Jahrtausendwende heutige Zustände in der Welt und in den USA vorhergesagt hat, ist immer wieder beeindruckend. Und erschreckend.
  • Dan Abnett: Legion (e-Book): Ein Urlaub ohne Warhammer-40k-Bolterroman? Undenkbar! Legion von Altmeister Abnett befasst sich mit der mysteriösen Alpha Legion und ist der 7. Band der Horus Heresy-Reihe.
  • Der Tolino: Darauf ist eine illustre Sammlung an Klassikern, mit denen ich mich sicher auch befassen werde. Stanislaw Lem und Umberto Eco reizen mich dabei mal wieder besonders.

Büchertour #0 – Ausstellungsbesuch

Ein regnerischer Tag wie heute ist eigentlich der ideale Zeitpunkt, sich mit Büchern zu beschäftigen. Nicht ganz so ideal ist dann, dass das gewählte Ziel für den Tag eine Ausstellung am anderen Ende der Stadt ist. Was soll’s – jetzt erst recht.

Nachdem der Himmel das Gröbste seines Tagesgeschäfts offenbar hinter sich gebracht hatte, machte ich mich also auf den Weg zur Mainzer wissenschaftlichen Stadtbibliothek, in der noch bis zum 2. September die Ausstellung „Seitenweise Kunst. Eine Liebeserklärung an das Buch und das Lesen“ gezeigt wird.

Die Front der wiss. Stadtbibliothek Mainz, Baujahr 1912.

Die Bibliothek befindet sich, im Gegensatz zum Großteil der Stadt – etwa auch die Öffentliche Bücherei „Anna Seghers“ – noch in der originalen Bausubstanz und liegt malerisch an Rheinufer und vierspuriger Hauptverkehrsader. Architektonisch ist das Gebäude sicher keine übermäßige Perle, aber in einer von Nachkriegschic und Brachialbeton dominierten Innenstadt glänzen auch die Zweckbauten des frühen 20. Jahrhunderts.

Nun sollte der Spaziergang, auf dem bewusst und zur Zeitersparnis mindestens drei Buchhandlungen umgangen wurden, aber nicht der Architektur, sondern vielmehr der Literatur gewidmet sein. Davon gibt es in der Stadtbibliothek mehr als genug. Rund 550.000 Bände umfasst der heutige Buchbestand exklusive neuerer Medienformen, was die Institution zu einer der größten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands in kommunaler Hand macht. Da man immerhin auf eine Tradition seit 1477 zurückblicken kann, umfasst die Sammlung auch viele prächtige Handschriften des Mittelalters und etwa 100.000 Drucke des 16. bis 18. Jahrhunderts aus den Beständen der alten Universitätsbibliothek. Besondere Schmuckstücke zeigt das Mainzer Gutenberg-Museum als Dauerleihgabe.

Doch zurück zur Ausstellung, die – so ist es der Ankündigung zu entnehmen – die der Institution eigenen Themen wie „Lesen“ und „Bücher“ mit zeitgenössischer bildender Kunst verbinden will. Mehr als 70 Buchobjekte, Künstlerbücher, Zeichnungen, Malerei, Grafiken, Fotografien und Skulpturen werden gezeigt, die aus der Hand und Feder von 26 Künstlerinnen und Künstlern sowie den Stipendiatinnen und Stipendiaten des Künstlerhauses Schloss Balmoral stammen.

Tja. Auch schön hier.

Tja. Nun. Also mal angenommen, man hätte sich vernünftig vorbereitet, einen Plan gemacht und den Termin für den Besuch nicht noch einmal spontan verschoben, käme jetzt hier wohl der Teil mit der Ausstellungskritik und Eindrücken.

Ohne den Konjunktiv kommt jetzt allerdings nur eine relevante Service-Information: Die wissenschaftliche Stadtbibliothek Mainz ist donnerstags geschlossen.


Re: Montagskaffee

Es ist vollbracht.

Nun, zumindest sind die meisten Bücher ausgepackt und nur noch einige wenige Kartons übrig. Wie sich herausgestellt hat, braucht man immer ein Regal mehr als zuvor, insbesondere wenn man zwei Hausstände und damit auch zwei Büchersammlungen zusammenlegt. Immerhin ist wieder Zeit für Lektüre und damit auch Zeit für die Seite Zwei.

Der geneigte Leser (ja, alle beide) darf an dieser Stelle also zukünftig wieder Beiträge erwarten, auch wenn sich an Häufigkeit und Regelmäßigkeit wohl nichts ändern wird. Es bringt einfach wenig, einen Zeitplan zu versprechen, der dann letztlich doch nicht eingehalten wird. So ist doch der freudige Überraschungseffekt viel größer, nicht wahr?

Immerhin gibt es einige für meine Verhältnisse doch fundamentale Veränderungen, über die zu gegebener Zeit gesprochen werden wird. Technologie!

Bis dahin sei auf meinen Twitter-Account verwiesen, auf dem ich neben dem üblichen Gebrabbel als Quasi-Ersatz für das Blog in den vergangenen Tagen einige Kafka-Schnipsel verstreut habe.


pagina vacante

Wie der treue Leser wohl bemerkt hat, ist es in letzter Zeit ruhig geworden auf der Seite zwei. Das liegt daran, dass ich derzeit einen Ortswechsel anstrebe, der seit einigen Wochen meine volle Aufmerksamkeit fordert. Die Bücher sind bereits verstaut und harren ihrer Abreise und da ich leider nicht an ännähernd so fleißig bin wie etwa die liebe Marion, blieb die Seite zwei zuletzt leer.

Ich bitte um Geduld, es wird neue Texte geben. Bis dahin wünsche ich eine schöne Zeit in den ersten Frühlingstagen.